Zukunft aktiv gestalten – gemeinsam noch stärker

Dreier – Verschmelzung geplant

„Die Welt verändert sich in einer bislang nicht gekannten Geschwindigkeit und die stetigen Veränderungen machen auch vor dem Bankenumfeld nicht Halt.“

Mit diesem Satz beginnt das Informationsschreiben an unsere Mitglieder.

 

Die Aufgabe eines Vorstands besteht auch darin, wesentliche Trends zum Wohle der Mitglieder und Kunden – aber auch der Mitarbeiter – zu erkennen, abzuwägen, anzunehmen und zu bewältigen. Ein verändertes Kundenverhalten, stärkere gesetzliche und aufsichtsrechtliche Regulierungen sowie eine anhaltende Niedrig- und Negativzinsphase sind nur einige Veränderungstreiber. Diese sind nicht neu, nehmen aber an Geschwindigkeit zu und werden die Bankenbranche so stark verändern wie nichts zuvor.

 

Vor diesem Hintergrund halten es die Vorstände und Aufsichtsräte der Raiffeisenbank eG, Ratzeburg, der Volksbank Raiffeisenbank eG Bargteheide – Bergedorf -  Stormarn – Vierlanden und der VReG, Itzehoe – Norderstedt -Hohenwestedt für die Gestaltung der Zukunftsfähigkeit geboten, durch eine Zusammenarbeit und eine mögliche Verschmelzung deutlich mehr Chancen zu heben.

Die Vorstände der beteiligten Häuser haben in ersten Sondierungen Einvernehmen über wesentliche Themen erzielt und ein einstimmiges Mandat der Aufsichtsräte erhalten. Ziel ist, einen detaillierten Vertrag für die Verschmelzung zu erarbeiten, in dem alle die Kunden, Mitglieder und Mitarbeiter betreffenden Sachverhalte konkret und rechtssicher geregelt sind.

 

Die drei Institute sind wirtschaftlich gesund und stabil, risikoarm und lokal aufgestellt.

 

„Betriebswirtschaftlich werden wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu einer Fusion gedrängt. Uns geht es gut. Und genau aus dieser Stärke heraus wollen wir uns mit Partnern zusammenschließen, die genauso an einer erfolgreichen Zukunft interessiert sind wie wir“ so Kerstin Andresen, Vorstandsmitglied der Raiffeisenbank eG, Ratzeburg.

 

Die Herausforderungen durch veränderte Rahmenbedingungen wurden gemeinsam als Team in Ratzeburg und Krummesse bereits in der Vergangenheit aktiv angenommen und die Raiffeisenbank Ratzeburg hat sich in den vergangenen Jahren positiv entwickelt.

 

Darüber hinaus blieben jedoch zahlreiche weitere Fragen:

Reicht der Umbau der Strukturen? Reichen die Erweiterungen der Geschäftsfelder? Können wir den Mitgliedern und Kunden noch mehr bieten? Muss die Verschmelzung jetzt kommen? Ist das wirklich erforderlich?

 

„Wir haben eine Chance erkannt und die Chance wahrgenommen. Immer mit dem Bewusstsein der hohen Verantwortung unseren Mitgliedern, Kunden und Mitarbeitern gegenüber. Diese Chance in der Form zu ergreifen fühlt sich für uns richtig an“ so Thomas Naß, Vorstandsmitglied der Raiffeisenbank eG, Ratzeburg.

 

Durch den Zusammenschluss können die Geschäftsfelder ausgeweitet werden, die bislang nicht ausreichend abgedeckt werden konnten bzw. zukünftig an Stellenwert gewinnen werden. Investitionen in Zukunftsthemen können einfacher, schneller und effizienter  bereitgestellt werden.

 

Und mehr denn je gilt es, als attraktiver Arbeitgeber Entwicklungsmöglichkeiten bieten zu können, um gute und engagierte Mitarbeiter, Experten und Know-How-Träger zu finden und zu binden.

 

"Unsere Mitglieder und Kunden werden ihre Bank vor Ort weiterhin so erleben, wie sie es gewohnt sind. Die regionale Marke Raiffeisenbank Ratzeburg bleibt ebenso bestehen wie unsere beiden Geschäftsstellen in Krummesse und Ratzeburg. Ergänzt werden diese durch die Niederlassungen Raiffeisenbank Bargteheide, Volksbank Bergedorf, Volksbank Stormarn, Vierländer Volksbank, Norderstedter Bank und VReG. Wir bleiben für Sie dezentral leistungsstark aufgestellt, um vor Ort in der Region weiter flexibel, schnell und kompetent für Sie da zu sein" erläutert Vorstandsmitglied Kerstin Andresen.

 

Vorortservice verbunden mit einer „24/7“-Erreichbarkeit, Stärkung der qualifizierten Beratung und schnelle Entscheidungen in den Regionen vor Ort werden wesentliche strategische Grundpfeiler sein. Die Kundennähe wird erhalten bleiben.

 

Wir werben für die Zustimmung der Vertreter und Mitglieder der beteiligten Banken zu einem auf die Zukunft ausgerichteten Haus mit den folgenden wirtschaftlichen Eckpfeilern:

 

40.000 Mitglieder, über 110.000 Kunden, ca. 3 Mrd. Euro Bilanzsumme, knapp 6 Mrd. Euro Kundenwertvolumen und eine halbe Mrd. Euro Eigenkapital.

 

„Im Rahmen der Verschmelzung sollen alle Arbeitsplätze erhalten bleiben. Unsere Basis für den Erfolg sind unsere Mitarbeiter. Durch diese Verschmelzung entstehen berufliche Chancen. Wir vollziehen damit einen wichtigen Schritt zur Stärkung eines noch interessanteren Arbeitgebers, bei dem Karrieremöglichkeiten und Attraktivität steigen" betont Vorstandsmitglied Thomas Naß und weist abschließend darauf hin, dass die Verantwortung des Kundengeschäftes bei den bekannten Ansprechpartnern in der jeweiligen Region bleiben wird.

 

Als Zeitpunkt der Verschmelzung ist der 1. Januar 2021 vorgesehen. Die Beschlüsse sollen in den Mitglieder- bzw. Vertreterversammlungen im Juni 2021 rückwirkend gefasst werden.

 

 

 

Kerstin Andresen               Thomas Naß

Die geplante Volksbank Raiffeisenbank eG

Die Wurzeln der geplanten Volksbank Raiffeisenbank eG gehen in das Jahr 1868 zurück.

In dem dann neuen Kreditinstitut haben rund 550 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz.

36 Auszubildende lernen in der geplanten Volksbank Raiffeisenbank eG den Beruf des Bankkaufmanns/ der Bankkauffrau.

Die geplante Volksbank Raiffeisenbank eG betreut ein Kundenwertvolumen von rund 6 Milliarden Euro.

Über 3,2 Milliarden Euro beträgt die Bilanzsumme der geplanten Volksbank Raiffeisenbank eG.

Das Eigenkapital der geplanten Volksbank Raiffeisenbank eG beträgt zum Zeitpunkt der  vorgesehenen Verschmelzung 478 Millionen Euro.

Zusammen wird das Institut an 29 regionalen Standorten vertreten sein. Eine Übersicht unseres aktuellen Filial- und Geldautomaten-Netzes finden Sie hier.

 

Zusammen betreut die Volksbank Raiffeisenbank eG dann über 111.000 Kunden.

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