Südfrankreich/Nizza vom 15.06. - 22.06.2011

Tag 1

Am 15.06.2011, wurden die ersten Reiseteilnehmer bereits um 5.30 Uhr in Mölln zu unserer diesjährigen Bankreise nach Nizza abgeholt.

Nachdem wir auch die letzten Teilnehmer in Krummesse aufgenommen hatten, fuhren wir nach Hamburg zum Flughafen. Um 10.15 Uhr startete unsere Maschine zum Direktflug nach Nizza. Nach ca. 2 Stunden konnten wir das Gepäck schon wieder in Empfang nehmen und waren bereits gegen ca. 13 Uhr in unserem Hotel Ellington.

Nachdem alle Zimmer schnell belegt werden konnten, bis auf eins, dass noch anderweitig genutzt wurde und bei den Eheleuten Jensen für große Überraschung sorgte, konnte das Hotel und die Umgebung am Nachmittag erkundet werden.

Um 19.00 Uhr holte uns dann Arthur, unser örtlicher Reiseleiter, zum Abendessen ins Restaurant La Taverna d` Alsece ab, da wir die Abendessen nicht im Hotel, sondern in Restaurants in der Altstadt, nicht weit vom Hotel entfernt, erhielten. Nach dem Essen hatte jeder noch die Möglichkeit einen Spaziergang zurück zum Hotel zu unternehmen und konnte dabei auch die Altstadt erkunden.

Tag 2

Der 16.06.2011, unser zweite Reisetag, führte uns entgegen dem ursprünglichen Programm schon heute nach Monaco und der Stadtrundgang durch Nizza fand dann am folgenden Tag statt.

Nach einem guten Frühstück starten wir gegen 9.15 Uhr zum Ausflug nach Monaco und St. Jean Cap Ferrat. Nachdem wir Monaco nach ca. 1 Stunde Busfahrt erreichten, besuchten wir den Exotischen Garten mit seinen herrlichen Pflanzen und einem wunderschönen Blick auf das Meer. Anschließend fuhren wir weiter ins Zentrum von Monaco und waren schon erstaunt, dass unser Bus in einer Tiefgarage nur für Busse parkte. Da Monaco ein sehr kleiner, im Fels gebauter Staat ist, wird jede Möglichkeit, sowohl ober- als auch unterirdisch genutzt, um Fläche zu schaffen.

Der Rundgang durch das Zentrum von Monaco führte u. a. zum Palast, wo wir die Wachablösung mit musikalischer Begleitung und zufällig auch die Ankunft von Prinz Albert verfolgen konnten. Wir besichtigten die Kathedrale und hatten dann Freizeit zur eigenen Erkundung von Monaco.

Auf der anschließenden Fahrt zur Halbinsel St Jean Cap Ferrat fuhren wir noch am Hafen von Monaco und einem Teil der Formel 1 Strecke vorbei, auf der jedes Jahr das Rennen statt findet.

Die Straße der Halbinsel St Jean Cap Ferrat führte uns vorbei an prachtvollen Häusern bis zur Villa Ephrussi-de-Rothschild. Die Villa ist von sieben thematischen, wunderschönen Gärten umgeben mit einem wundervollen Ausblick. Zuerst besichtigten wir die Villa. Der Rundgang führte uns durch die einzelnen Zimmer mit ihren unterschiedlichen Geschichten und Bedeutungen. Im Anschluss konnte sich jeder der wunderschönen Gartenanlage mit den Wasserspielen und deren musikalischer Untermalung erfreuen. Danach fuhren wir direkt zurück ins Hotel. Um 19.00 Uhr holte uns Arthur wieder zum Abendessen ab und führte uns zum Restaurant La Bellanda, unmittelbar an der Promenade von Nizza gelegen, wo wir am heutigen Abend unser Essen erhielten und draußen sitzen konnten. Durch die Nähe zur Promenade wurde nach dem Essen noch ein Spaziergang auf der Promenade unternommen und was uns erstaunte, wir sahen sogar ein Auto mit RZ Kennzeichen.

Tag 3

Am 17.6., unserem dritten Reisetag, holte uns Arthur um 10.00 Uhr am Hotel zum Stadtrundgang durch Nizza ab.

Arthur brachte uns die Stadt in seiner stets ruhigen und informativen Art nah. Wir sahen die Prunkbauten der Belle Epoque, die Altstadt mit den malerischen Straßenzügen, die Kirchen, die Fußgängerzonen und den weitläufigen Platz Massena, auf dem stets reges Treiben, auch am Abend, herrscht. Wir besuchten den Blumenmarkt in der Altstadt mit einem unwahrscheinlich großen Angebot diverser Blumen sowie anderer Sachen. Außer am Montag findet er jeden Tag statt. Montags wird aus einem Blumenmarkt ein Flohmarkt. Gegen Spätnachmittag enden dann die Märkte und werden zu Außenplätzen der diversen gastronomischen Betriebe.

Zum Abschluß der Stadtführung "eroberten" wir den Schloßhügel von Nizza, der früher zur Verteidigung diente. Vom Hügel mit seinem großen Areal, was man hier gar nicht vermutet, hat man einen herrlichen Panoramablick auf die Mittelmeerküste. Hier endete unser Stadtrundgang und jeder konnte nun den Schloßhügel wieder verlassen wie er wollte, entweder zu Fuß an sehr eindrucksvollen Friedhöfen vorbei zum Hafen von Nizza oder mit dem Fahrstuhl. Der Nachmittag war zur freien Verfügung. Unser Abendessen erhielten wir wie am ersten Tag wieder im Restaurant La Taverne d`Alsace.

Tag 4

Am vierten Reisetag, dem 18.6., führte uns unser Programm nach Cannes und St. Tropez.

Nach einem wieder guten Frühstück holte uns Arthur gegen 9.00 Uhr ab. Wir fuhren mit dem Bus durch Nizza und über die Autobahn zuerst direkt nach St. Tropez. Nach einigen Staus, die anscheinend hier zum täglichen Alltag gehören, erreichten wir, etwas später als geplant, St. Tropez. Dieser Ort war Anfang des 20. Jahrhundert noch ein unbekanntes Fischerdorf und wurde erst in den 50er und 60er Jahren durch Künstler, Schauspieler und Schriftsteller weltweit bekannt.

Wir besichtigten den Ort sowie den Hafen und konnten die imposanten Schiffe und tollen Autos bestaunen. Selbst den Gendarm von St. Tropez, bekannt aus den entsprechenden Filmen, haben wir, jedoch in lustiger Art und Weise, gesehen.

Nachdem wir noch einige Zeit zur freien Verfügung in St. Tropez verbrachten, fuhren wir dann weiter nach Cannes, bekannt als mondäner Badeort an der Cote d´ Azur. Wir fuhren entlang der Promenade und sahen die vielen schönen Hotels sowie das Gebäude, wo alljährlich die Filmfestspiele statt finden und der rote Teppich ausgerollt wird. Auch hier erhielten wir Zeit um Cannes selbst zu erkunden. Es war wie in St. Tropez ebenfalls ein buntes Treiben fest zu stellen und wieder konnten die vielen imposanten Schiffe bestaunt werden.

Nachdem wir wieder alle an Bord unseres Busses hatten, fuhren wir zurück zum Hotel. Wie gewohnt holte uns Arthur um 19.00 Uhr zum Abendessen ab und führte uns diesmal zum Restaurant Gaglio, direkt in der Altstadt gelegen.

Tag 5

Am 19.06, dem fünften Reisetag, erlebten wir, so die Meinung vieler Reiseteilnehmer, den schönsten und interessantesten Tag, der uns nach Antibes, Grasse, Gourdon und St. Paul de Vence führte.

Um 9.00 Uhr starten wir gemeinsam mit Arthur unseren heutigen Ausflug und fuhren zuerst nach Antibes, einem wunderschönen malerischen Ort mit netten Gassen und einem provenzalischen Markt. Nachdem wir in Antibes ankamen, folgte ein Stadtrundgang mit dem Besuch des Marktes. Anschließend hatten wir noch Zeit, den Ort selbst zu erkunden und zum Hafen zu gehen. Hatten wir schon in Cannes und St. Tropez einiges an tollen Schiffen gesehen, so kamen wir hier am Hafen von Antibes, am sogenannten Kai der Milliardäre, aus dem Staunen gar nicht mehr heraus, auch was die Ausstattung der Schiffe anging. Unser Ausflug führte uns dann nach Grasse, der Parfümstadt des 18. Jahrhunderts. Dort besichtigten wir die Parfümfabrik Fragonard, erhielten viele Informationen über die Herstellung des Parfüms, hatten die Möglichkeit es zu testen und natürlich auch einzukaufen.

Die Weiterfahrt führte über Gourdon, einem auf 760 m hohen Felsen gelegenen Ort. Von hier aus hatten wir einen wunderschönen Blick ins Tal, aufs Meer sowie auf Cannes und Nizza. Wir erreichten dann St Paul de Vence, ein im Hinterland malerisch gelegener Ort, dessen Charme schon Anfang des 19. Jahrhundert renommierte Maler entdeckten. Von 1966 bis 1985 lebte hier der Maler Chagall, der den Ort entsprechend mit geprägt hat.

Es folgte ein Rundgang durch den Ort. Wir sahen in den wunderschönen, teilweise auch kleinen engen Gassen, zahlreiche Galerien und Museen, aber auch handwerkliche Kunstberufe mit zahlreichen Läden und den Friedhof mit dem Grab von Chagall. Nach einer entsprechenden Freizeit im Ort fuhren wir zu unserem Hotel. Um 19.00 Uhr gingen wir wieder gemeinsam zum Abendessen in die Altstadt zum Restaurant Gaglio.

Tag 6

Der sechste Tag, der 20.06., sah kein Programm vor, sondern stand zur freien Verfügung.

Jeder konnte den Tag einschließlich des Abends so gestalten, wie er es gerne wollte. Da der freie Tag ein Montag war, gingen viele auf den Flohmarkt und nachmittags an den Strand zum baden. Einige fuhren nochmal nach Monaco oder unternahmen eine Stadtrundfahrt durch Nizza.

Tag 7

Der 21.06., siebenter Reisetag, führte uns nach San Remo und Eze Village.

Um 9.00 Uhr wurden wir wieder von Arthur abgeholt. Wir fuhren mit dem Bus auf der Hochküstenstraße zuerst nach San Remo. Während der Fahrt hatten wir u. a. einen herrlichen Blick ins Tal, auf Monaco und aufs Meer. In San Remo angekommen folgte mit Arthur ein Stadtrundgang. San Remo ist ein Kurort an der italienischen Blumenriviera und liegt in einer großen Bucht zwischen Cap Nero und Cap Verde. Während des Rundganges sahen wir im älteren Teil der Stadt die am Hügel hochgeschachtelten Häuser, mit steilen Gässchen, überdachten Durchgängen und kleinen Plätzen. Die moderne Stadt veränderte sich dagegen in wenigen Jahren von einem kleinen Fischervorort in ein Touristenzentrum.

Nachdem auch in San Remo wieder Freizeit zur Verfügung stand fuhren weiter nach Eze Village, einem schönen, malerischen, mittelalterlichen Städtchen oberhalb des Mittelmeers. Der Ort verfügt über ein Gassennetz, das Treppauf und Treppab führt, eine hübsche Kirche im Barockstil, Boutiquen sowie zwei tollen Hotels die sich über den ganzen Ort verteilen mit vielen speziellen Zimmern. Anschließend fuhren wir direkt zu unserem Hotel. Das letzte Abendessen nahmen wir wieder im Restaurant Le Bellanda ein.

Da in Frankreich an diesem Tag Sommeranfang gefeiert wurde, fand in der ganzen Stadt abends ein Musikfestival statt. Nach dem Essen hatten wir somit die Gelegenheit das Festival an unserem letzten Abend als krönenden Abschluss erleben zu dürfen.

Tag 8

Der achte Reisetag, der 22.06., war dann leider schon der Abreisetag. Nach dem Frühstück holte uns Arthur für den Transfer zum Flughafen ab. Da wir an diesem Tag ein "Geburtstagskind" unter den Reiseteilnehmern hatten, übergaben wir ein Geschenk und sangen ein Ständchen mit musikalischer Begleitung von Herrn Frenz.

Wegen einer leichten Verspätung beim Abflug starten wir erst um 13.05 Uhr zum Rückflug nach Hamburg. Nach ca. 2 Stunden landeten wir in Hamburg, erhielten unser Gepäck und der Busfahrer, der uns abholen sollte, wartete auch schon. Wie auf der Hinfahrt, diesmal nur in umgekehrter Reihenfolge, fuhren wir die einzelnen Haltepunkte an, wo die Teilnehmer ausstiegen, man sich verabschiedete und die Reise leider endete.

Auf unserer 8-tägigen Flugreise nach Nizza erhielten wir viele erlebnisreiche und interessante Eindrücke. Wir erlebten ein abwechslungsreiches Programm, hatten mit Arthur einen sehr guten Reiseleiter vor Ort, jeden Tag Sonnenschein bei 25° - 30°, also allerbestes Wetter, eine tolle Reisegruppe und stets gute Stimmung. Zusammenfassend war es wieder eine sehr schöne und gelungene Bankreise.