Im Mai 2016 flogen wir mit 25 Teilnehmern nach Irland.

Von Hamburg aus ging es nach Dublin, wo uns gegen Mittag unsere Reiseleiterin Jutta und unser Busfahrer Dermond begrüßten. Auf einer kleinen Rundfahrt durch Dublin konnten wir bereits erste Eindrücke von dieser pulsierenden Stadt, einigen Bauwerken und Denkmälern gewinnen. Auffällig waren die vielen Brücken über den River Liffy,der durch Dublin fließt, wie z. B. die James Joyce Bridge und die Samuel Beckett Bridge, beides große Dichter ihrer Zeit. Sehr eindrucksvoll anzuschauen war dann auch die Sankt Patricks Cathedral, die uns bis ins Jahr 1220 zurückversetzte und von einem Land der Kriege und Reformationen erzählte. Nach einem langen Anreisetag checkten wir in unser erstes typisches, irisches Landhotel ein, aßen zu Abend und ließen den Tag ausklingen.

Am 2.Tag fuhren wir nach Upperchurch, einem kleinen, urigen Dorf, in dem wir Bekanntschaft mit einigen alteingesessenen Iren machten. Sie erzählten uns von ihrem Leben in Irland, wie es früher war und wie es heute ist. Zur Freude aller bekamen wir einen „Crashkurs“ in Stepptanz und durften uns dann auch noch am Nationalsport „Hurling“ versuchen. Zum Abschluss unseres Besuches in Upperchurch nahmen wir in einem Pub „scones & clotted cream with tea“ ein. Am Nachmittag besichtigten wir das Herrenhaus Muckross Gardens mit seinem wunderschön angelegten Park bevor wir gegen 17.30 Uhr in unser Hotel Victoria Secrets House in Killarney eincheckten. Gemeinsames Abendessen und Freizeit am Abend beendeten diesen ereignisreichen Tag.

Am 3. Tag starteten wir bereits um 8.45 Uhr und fuhren entlang des Ring of Kerry, einer der schönsten Traumstraßen der Welt, mit Ausblicken auf verschiedenste Landschaften, vorgelagerte Inseln und den Atlantischen Ozean. Um 11.00 Uhr konnten wir der Vorführung eines Schäfers zu sehen, der uns zeigte, wie er mit seinen Border Collies seine Schafe auf den Bergen hütet. Hieran anschließend besuchten wir ein „Torf-Dorf“ ähnlich einem Heimatmuseum, in dem wir Einblick in das Leben der irischen Bevölkerung bekamen, als das Torfstechen in den Hochmooren noch zum Lebensunterhalt beitrug. Den Abend verbrachten wir im Victoria Secrets House Hotel.

Am 4. Tag fuhren wir auf die Dingle Halbinsel, machten Halt in der Hafenstadt Dingle und besuchten das Blasket Informationszentrum, um mehr über das Leben der irischen Urbevölkerung kennenzulernen. Fischerei und Handwerk zählten damals wie heute zu den Lebenseinkünften der Iren. Auf dem Rückweg zu unserem Hotel besuchten wir eine Töpferei nahe Dingle. An diesem Abend sahen wir uns eine Show der „Celtic Steps“, dem typischen irischen Steptanz in Killarney an.

Der 5. Tag führte uns zu den berühmten Cliffs of Moher, bevor wir auf unserem weiteren Weg das Gebiet der Burren, eine bizarre Karstlandschaft, gepflastert mit grauen Kalksandstein, durchfuhren.

Am 6. Tag begrüßte uns die wildromantische Landschaft der Connemara. Dieser Nationalpark ist geprägt von unterschiedlichen Landschaften, Hochmooren, Flüssen und Seen. Bevor wir nachmittags zurück nach Galway kamen und die dortige Sankt Nikolaus Kathedrale besichtigten, machten wir Mittags Halt für ein Picknick, wozu die Raiffeisenbank ihre Reiseteilnehmer einlud. In unserem Hotel in Galway ließen wir den Tag ausklingen bzw. erkundeten die Umgebung.

Am 7. Tag führte uns die Reise zu den Ruinen des Klosters Clonmacnoise nahe dem River Shannon, bevor wir gegen 17.30 Uhr noch einmal die Sankt Patricks Cathedral aufsuchten, um für 30 Minuten einem „Even Song“, einer Messe mit Gesang des Kirchenchores, zu lauschen. In unserem Hotel in Dublin erwartete man uns bereits mit dem dreigängigen Abendessen.

Unser letzter Tag lud uns zu einem Rundgang mit Wisky-Verköstigung in die Jameson Distillery in Dublin ein. Mit einer Panoramafahrt entlang der Atlantikküste und einem Mittagessen in der Hafenstadt Howth endete unser Aufenthalt in Irland, bevor wir zurück nach Deutschland flogen.

Während all dieser Tag begleitete uns Jutta, unsere deutschstämmige Reiseleiterin. Sie erzählte uns sehr viel über Land und Leute und wußte uns auch im Bus zu unterhalten.

Zurück in Ratzeburg trafen sich die Reiseteilnehmer 2 Monate später, um die Reise noch einmal Revue passieren zu lassen und Reiseerinnerungen auszutauschen.

Die Teilnehmer waren sich einig, dass es eine sehr schöne, interessante und informative Reise war.