Erben - vererben: Der große Krach?! Was muss ich für den „Fall der Fälle“ bedenken?

 

Unsere Einladung zu der Informationsveranstaltung

„Mein Ziel ist es, das Thema so vorzustellen, dass jeder weiß, dass er etwas tun muss“, führt die Rendsburger Referentin Monika Dittmer in ihren Vortrag ein. Nach einer Begrüßung durch Prokuristin Sabine Sierck zu dem Kundenseminar der Ratzeburger Raiffeisenbank ging es mit dem Thema Erben und Vererben los. In den Räumlichkeiten des Krummesser Gasthofes Tormählen erläuterte die Justizinspektorin a.D. Dittmer lebendige Beispiele des umwobenen und hoch komplizierten Erbrechts - jedoch keinen falls trocken. „Wissen Sie, ich habe drei Söhne und vier Schwiegertöchter. Eine hatte schon keinen Bock mehr“, lässt sie in ihre eigenen Erfahrungen blicken.

 

Die gelernte Rechtspflegerin entschloss sich nach drei großgezogenen Kindern noch einmal Jura zu studieren und ist nun seit vielen Jahren Gastdozentin beim Norddeutschen Genossenschaftsverbandes. Mit der Ansprache „wir haben heute zwei Vokabeln. Erben und Vererben. Und glauben Sie mir, sie wollen lieber Erben benutzen“, eröffnete sie den knackigen und anschaulich dargestellten Einstieg in die Welt des Testaments. Wer in welcher Erbfolge zu Hause ist, was der Ehefrau zusteht und wie man ein Testament eröffnet wusste nach diesem Vortrag jeder. Mit wahren Worten erläuterte sie die Situation um eheliche und nichteheliche Kinder, Geschwister, Schwiegereltern und Ehegatten - also Erben I, II und III Ordnung und besondere Erben. Nach einer Imbisspause ging es mit den Themen Berliner Testament, Vermächtnisse, Schenkungen, Pflichtteilsansprüche und der Aufbewahrung und Hinterlegung von Testamenten weiter.


Das Kundenseminar hat zum zweiten Mal in dieser Form stattgefunden. Sabine Sierck, Prokuristin der Raiffeisenbank Ratzeburg verriet, dass es im neuen Jahr weitere Kundenseminare in verschiedenen Bereichen geben wird.

 

Quelle: Ratzeburger Markt, Annika Ebert